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Die St. Jakobigemeinde, mit der Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere,
gehört in Goslar scheinbar zu den weniger bekannten Kirchengemeinden.
Historisch gesehen ist sie aber eine der interessantesten Kirchen
der Stadt.
Mit der ersten Erwähnung 1073 besitzt die Gemeinde die älteste
noch genutzte Kirche in Goslar. Von hier ging 1529 erstmalig die
Reformation in Goslar aus und zwar mit solch radikalen Forderungen,
dass Martin Luther in einem Schreiben an die Jakobigemeinde zur
Besonnenheit aufrief. 1803 wurde die Kirche St. Jakobus d. Ä.
durch den preußischen Administrator der Stadt Christian von
Dohm den Katholiken in Goslar wieder zugewiesen. Aber erst im Januar
1805 konnte sie wieder von den katholischen Gläubigen genutzt
werden. Der damalige Pfarrer Godehard Ontrup
(nach ihm ist das kath. Gemeindehaus in der Tappenstrasse benannt)
hatte die Kirche in der Neujahrsnacht 1804/ 1805 „neu geweiht“.
Seither ist St. Jakobus die einzige katholische Altstadtkirche in Goslar. Heute gehören. nach der Gemeindezusammenführung 2007 auch die ehemalige kath. Gemeinden St. Konrad (Oker) und St. Barbara (Sudmerberg), St. Benno (Jürgenohl) und St. Georg (Grauhof) zur ihr.
Zum Jubiläum ist eine wertvolle „Festschrift“ in Buchform, die geschichtliche, kunsthistorische und baugeschichtliche Themen enthalten erschienen. Sie soll neben dem Verkauf im Pfarrbüro (Subscriptionspreis) auch im Buchhandel angeboten werden.
Der Titel ist: „St. Jakobi Goslar –1073 –1805
–2005“
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